Von langer Hand geplant ging es Anfang Juni für eine Woche zum weltweit größten Turnfest nach Berlin. 80.000 Teilnehmer sorgten für ein buntes und vielfältiges Programm.

Der organisatorische Aufwand im Vorfeld war beachtlich, galt es Schulbefreiungen zu bekommen, Geld einzusammeln, das komplexe Anmeldeverfahren zu bewältigen, sich in das Wettkampfgeschehen und Mitmachangebote einzulesen und fristgerecht anzumelden, die Anreise mit dem Zug zu organisieren und schließlich die Unterkunft in einer Berliner Schule zu beantragen und sich Gedanken um unsere Verpflegung zu machen.

So wagten sich 13 Mädels aus der Leistungsturngruppe im Alter von 12-17 Jahren mit ihrer Trainerin Dagmar Schulz und als Unterstützung jeweils ein Elternteil Sandra Simon mit Töchterchen Elisabeth (9 Jahre) und Felix Stoltze ins Abenteuer Turnfest!

Die Anreise verlief problemlos und unsere Unterkunft in der Hannah Höch Schule in Berlin Reinickendorf war überraschend angenehm. Schnell waren die Luftmatratzen aufgeblasen und der Klassenraum in ein Schlafgemach umgewandelt.

Am selben Nachmittag stand gleich noch der Festumzug auf unserem Programm. Wir zogen unsere eigens gefertigten T-Shirts dazu an und machten uns auf zur Straße der 17. Junis. Beim Einlass stellten wir fest, dass Sicherheit vorging, denn alle Teilnehmer und die Taschen bzw. Rucksäcke wurden kontrolliert. Der Umzug ging mit einer satten Stunde Verspätung los, aber wir hatten viel Spaß und überlegten uns einen Slogan als die Kameras am Brandenburger Tor auf uns gerichtet wurden. Und dann stand hinter dem Tor auf einmal Tobias Toba, ein Turner aus der Nationalmannschaft der Männer. Wir überlegten nicht lange und schwupps stellten sich die Mädels vor ihn hin und wir schossen ein Foto!

Tags drauf hatten wir uns zur Turnerjugendparty angemeldet. Gewappnet mit „Muttizetteln“, die uns freien Ausgang bis nach Mitternacht bescherten, und mit guter Laune trafen wir im Sommergarten/ Messe Süd, wo bereits tausende weitere junge Sportler auf der Wiese tanzten, ein. Nach anfänglichen Schwierigkeiten beim Einlass - die Menschenmasse musste durch ein Nadelöhr an zwei Türstehern vorbei - amüsierten wir uns dann doch noch prächtig in den drei Discohallen. Das einprägsamste Erlebnis war jedoch die Silent Disco: Man bekommt einen Kopfhörer auf und die Musik wird über Bluetooth übertragen. Es herrscht STILLE, aber alle tanzen ambitioniert herum. Wäre das nicht der ultimative Partytipp für die nächste Teenagerfete????

Danach war die erste Hürde dran. Mein Wettkampf stand bevor, die deutschen Seniorenmeisterschaften im Gerätturnen. Es war ein grandioses Erlebnis, als wir uns alle aufgestellt hatten, die deutsche Nationalhymne zu hören. Die Teilnahme an dieser Meisterschaft war ein Herzenswunsch von mir und ich werde dieses Erlebnis nie vergessen.

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Turnerbund Lengede e. V.

 Burkhard Dubiel

 1. Vorsitzender

 Infos unter 05344 5265 oder

 burkharddubiel@tb-lengede.de

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2021  

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